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Stadträtin unterstützt den Jungen mit der Geige

Stadträtin unterstützt den Jungen mit der Geige

Lucia Lewalter-Schoor und Lukas Reichert | © Stadt Bad Homburg

Mit der Geige auf der Louisenstraße

Bad Homburg. „Der Lukas“, sagt Stadträtin Lucia Lewalter-Schoor, „ist wirklich ein toller Junge.“ Die Rede ist von Lukas Reichert, der sich seit gut einem Jahr für Obdachlose engagiert. Einen gewissen Bekanntheitsgrad hat sich der 13-jährige Friedrichsdorfer durch seine Konzerte auf der Louisenstraße erworben. Dort stellt er einen Geigenkasten zum Sammeln auf und unterhält die Passanten mit seinem Geigenspiel. Und er hat auch schon einen Vortrag beim Rotary-Club Friedrichsdorf gehalten und dafür eine Spende in dreistelliger Höhe erhalten. Längst hat Lukas erste Projekte umgesetzt, hat unter anderem Möbel für einen Obdachlosen besorgt, der zwischenzeitlich eine eigene Wohnung hat, und diese auch gleich mit aufgebaut. Zudem hat er Nikolaustüten für seine „Schützlinge“ gepackt und für das Haus Mühlberg, die Obdachlosenunterkunft der Caritas in Bad Homburg, einen Weihnachtsbaum besorgt und zusammen mit Wohnungslosen einen Adventskranz gebastelt.

Engagement ausweiten

Mittlerweile schaut Lukas regelmäßig im Haus Mühlberg vorbei. „Jetzt will ich mein Engagement ausweiten“, erklärt der junge Friedrichsdorfer. Sein Plan zum diesjährigen Weihnachtsfest: Er möchte den Obdachlosen Geschenke machen, kein Geld, sondern Prepaidkarten, Kopfhörer fürs Handy und Lebensmittel. Und da ist er auf die Idee gekommen, auch mal bei der Stadt nachzufragen – wo er von Stadträtin Lewalter-Schoor mit offenen Armen empfangen wurde: „Ich finde es beeindruckend, was Lukas schon alles auf die Beine gestellt hat.“ Es sei vor allem bemerkenswert, dass er nicht „einfach nur“ Geld sammele, sondern auch Zeit investiere. „Es ist für Menschen in solch schwierigen Lebenslagen sehr wichtig, nicht nur als Obdachloser, sondern als Mensch wahrgenommen zu werden. Und genau das tut Lukas“, lobt Lewalter-Schoor.

Großes Lob von Lewalter-Schoor

Die Stadträtin weiß, wovon sie spricht, hat sie das Haus Mühlberg doch selbst schon geleitet. „Nicht erst seit dieser Zeit habe ich ein Herz für Obdachlose.“ Im persönlichen Gespräch mit Lukas – mit Abstand und Maske – erzählte Lewalter-Schoor, dass ihr Dezernat bereits Geschenke für die Wohnsitzlosen vorbereitet habe. Aber man wolle sich trotzdem an Lukas Projekt beteiligen. Gesagt, getan: Für jedes Paket, das Lukas für die rund 30 Obdachlosen schnürt, legt die Stadträtin aus ihren persönlichen Verfügungsmitteln (grundsätzlich ist hier der Hochtaunuskreis zuständig) 15 Euro drauf. Zudem haben der ehrenamtliche Obdachlosenhelfer und die Stadträtin vereinbart, das gemeinsame Engagement im kommenden Jahr zu intensivieren. „Ich bin wirklich begeistert von Lukas Initiative“, so Lewalter-Schoor abschließend.
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