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7.4.2016 Walking Woman aufgestellt

7.4.2016 Walking Woman aufgestellt

Die Bad Homburger „Walking Woman“ hat ihren endgültigen Standort erreicht. Oberbürgermeister Alexander Hetjes und Blickachsen-Kurator Christian Scheffel stellten die Skulptur auf dem Bahnhofsvorplatz auf. „Die ‚Walking Woman‘ steht an einem prominenten Platz, nämlich am Beginn der Skulpturenallee. Künftig geht man von diesem Standort aus weiter am Technischen Rathaus entlang in Richtung Russischer Kirche im Kurpark“, beschrieb Oberbürgermeister Hetjes den Weg an den zeitgenössischen Kunstwerken vorbei. Er bedankte sich ausdrücklich bei Scheffel für die Wahl des Standortes auf dem Bahnhofsvorplatz.

Die Bronzefigur des britischen Bildhauers Sean Henry ist 2,17 Meter hoch, 0,76 Meter breit und 1,25 Meter tief. Sie war in Bad Homburg 2013 während Blickachsen 9 zu sehen. Die Stadt kaufte das Kunstwerk dann nach Abschluss der Ausstellung an. Henrys Werke sind in erster Linie für eine Präsentation im öffentlichen, urbanen Raum konzipiert. In den für Blickachsen 9 veröffentlichten Texten heißt es unter anderem zu dem Werk des Briten: „Es sind farbige Darstellungen von heutigen Menschen in alltäglicher Kleidung, die nur auf den ersten Blick sehr realistisch wirken. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich, dass der Bekleidung häufig Knöpfe, Reißverschlüsse und ähnliche Details fehlen. Auch sind die Figuren nie in Lebensgröße ausgeführt, sondern entweder deutlich größer oder aber kleiner als real gestaltet.“ Vermerkt ist in dem Text auch ein weiteres Charakteristikum von Sean Henrys Skulpturen: die spontane Bezugnahme der Betrachter. „Interaktive Momente zwischen Skulptur und Passant bleiben keinesfalls die Ausnahme“, heißt es zur Wirkung. Figuren Henrys waren in Bad Homburg zuletzt bei Blickachsen 10 im vergangenen Jahr zu sehen, und zwar im Römerkastell Saalburg und im Hessenpark. „Bad Homburg ist stolz, eine der Figuren des Künstlers auf Dauer zeigen zu können“, so Hetjes.

Der Standort von „Walking Woman“ markiert künftig den Beginn der Skulpturenallee. Es folgen Kenny Hunters „Red Boy“ aus der Ausstellung Blickachsen 6 und Caspar Bergers „David / Self Portrait no. 11“ aus Blickachsen 8. In der Mitte vor dem Technischen Rathaus steht Karl Menzens „Tanz Solo“. Das Werk war in einer kleineren Ausführung 2008 im Kulturzentrum Englische Kirche zu sehen. Hanneke Beaumonts „Melancholia I“ – ein in Blickachsen 7 gezeigtes Werk – steht zwischen dem Eingang zum Technischen Rathaus und dem Hessenring. Neben der Brücke über den Hessenring findet sich bereits seit 2003 Erwin Wortelkamps „Für Lenné“. Von der Brücke aus fällt das Auge auf „Versatzstück“ von Timm Ulrichs, bis dann geradeaus die Russische Kirche im Kurpark in den Blick kommt.

„Walking Woman“ hat ihren Platz gefunden, die Arbeiten auf dem Bahnhofsvorplatz in diesem Bauabschnitt laufen noch bis Frühsommer weiter. „Wir liegen im Plan und sind hier in diesem Bereich fast fertig“, stellte Hetjes vor Ort fest. Das Pflaster vom Haupteingang bis zur Basler Straße liegt bereits. Noch fehlt das Grün, das bis Mai gepflanzt werden soll. Im nächsten Schritt beginnen die Arbeiten zum Umbau des Busbahnhofs.

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